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Minna Köhler-Roeber

Biografisches

Die Malerin Minna Köhler-Roeber

eine Malerin der „vergessenen Generation“
1883 bis 1957


 

Johann Walter-Kurau Portrait Minna Roeber 1909



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Minna Köhler-Roeber

wurde am 4. Februar 1883 in Reichenbach als Kind des Fabrikanten-Ehepaares Bruno Oskar Roeber und der Ehefrau Minna geb. Grabner geboren. Bereits in der Schulzeit zeigte sie große Neigung zum Malen und Zeichnen. Einen großen Einfluss für ihren künstlerischen Werdegang, hatte die Ausbildung in Dresden bei der französischen Malerin Mayer-Blaise.

Ab 1906 wurde sie Schülerin der Malschule von Johannes Walter- Kurau in Dresden. Der aus Mitau stammende Balte, hatte in St. Petersburg bei Professor W. Makowski studiert und lebte damals erst in Dresden und später in Berlin. In dieser Zeit verlagerte sich das Schwergewicht der Arbeit in die Landschaftsmalerei. Die Dresdener Zeit war prägend für ihren Malstil. Alle Einflüsse in der Auseinandersetzung mit Kurau`s Farb- und Lichttheorie schien ihrem innersten Wesen zu entsprechen. In der folgenden Zeit ab 1908 fertigte sie Kopierarbeiten in der Gemäldegalerie Dresden an und wurde Schülerin des Rompreisträgers Paul Poetzsch. Der Schwerpunkt ihrer Ausbildung war nun die Beschäftigung mit der Portrait-Malerei. In dieser Zeit wirkte in Dresden die Malweise der hier gegründeten expressionistischen Künstlergruppe „Die Brücke“ (1905-11) nach. Zwischen1914 und 1915 nahm sie eine Ausbildung als Tagesschülerin an der höheren Abteilung für Weberei/ Fachrichtung Musterzeichner an der „Städt. Höh. Web-und Spinnschule zu Reichenbach“. Gleichzeitig besuchte sie die Kunstgewerbeschule von

W. von Debschitz in München. In ihrer Münchener Zeit nahm sie expressionistische Einflüsse der Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“ (1911-14) auf.

Ab 1921 arbeitete sie freiberuflich in Leipzig. Sie unternahm Reisen innerhalb Deutschlands und Italiens sowie der Schweiz. Angeregt von der Natur entstanden in dieser Zeit zahlreiche Landschaftsgemälde.

Kurz vor ihrem Lebensende, sie war bereits verwitwet, erfüllte sie sich einen Wunsch, eine Studienfahrt nach Paris. Die dortigen Erlebnisse und Eindrücke der Stadt der Künste, besonders die anregenden Besuche in den bedeutenden europäischen Kunstsammlungen, bestätigten fortan ihren Malstil. Seit diese Zeit knüpfte sie wieder an ihrer vorzüglichen Ausbildung an. Ihr Duktus der Malweise wurde nun von neuen Linien geprägt. Sie malte jetzt vorwiegend Landschaften und Stillleben. Diese Bilder, die sie in ihrer letzten Lebensperiode nach 1945 schuf, verdeutlichen ihre gefundene künstlerische Handschrift.



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Minna Köhler- Roeber war:

ab 1920 Mitglied des Ortsverbandes Dresdner

Künstlerinnen, Ehrenvorsitzende war Ihre Königliche

Hoheit Prinzessin Mathilde, Herzogin zu Sachsen

ab 1920 Mitglied der Allgemeinen Kunstgenossenschaft,

sowie des Verbandes „Deutsch-Österreichischer Künstlerinnen

ab Juli 1952 Mitglied des Verbandes Bildender Künstler

Deutschlands

ab Januar 1955 Mitglied der Verkaufsgenossenschaft

Bildender Künstler Leipzig





Minna Köhler –Roeber erhielt eine Ehrenrente des Ministerpräsidenten der DDR.

Ihr Gesamtwerk umfasst weit über 600 Bilder, Studien und Grafiken. Sie geben Zeugnis einer sehr

feinsinnigen, tiefen Betrachterin ihrer Umwelt mit einem ausgeprägten Sinn für die Natur und für den

Menschen.





Sie fand ihren Individualstil und ging damit ihren eigenen künstlerischen Weg.



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Ausstellungen und Publikationen

Ausstellungen

Die Malschule
Johann Walter-Kurau
Zitadelle Berlin Bastion Kronprinz
02.03. – 15.04.2007
Minna Köhler-Roeber (04.02.1883 – 18.08.1957)

Sonderausstellung 19.09. – 16.11.2008
Reichenbach i.V. Neuberin – Museum
Zwischen Baltikum und Berlin
Der Maler Johann Walter-Kurau
(1869-1932) als Künstler und Lehrer
07.02. – 16.04.2009
Gederts-Eliass-Museum für bildende Kunst, Jelgava Lettland

Zwischen Baltikum und Berlin
Neues aus der Malschule
Johann Walter-Kurau (1869 – 1932)
Zitadelle – Bastion Kronprinz 18.9. - 29.11.2009 Berlin

Publikationen

Die Malschule

Johann Walter-Kurau
Verlag der Galerie pro Art
© 2007 Sabatier Galerie u. Kunsthandel KG Verden
ISBN 978-3-926473-09-6

Zwischen Baltikum und Berlin
© mdv mitteldeutscher verlag GmbH, Halle (Saale) 2009
ISBN 978-3-89812-610-6

© Präsentation`s CD
Biografisches und ausgewählte Werke 2010

Internet: www.arkad.de





















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